Bits + Pieces Radiocast Folge 1: Gender in Rock- und Popsongs (Musik und Gender, Teil 1)

Bits + Pieces ist mein neuer Radiocast zu Popmusik und Gesellschaft. Irgendwo zwischen Popmusikforschung, Musikwissenschaft und Kritik. In der heutigen Episode geht es um Gender in Rock- und Popssongs und um Musiker*innen auf ihrem langen Weg in die Rockmusik. Sie schreiben darüber in Autobiographien und Fan-Literatur, und man hört es in der Musik. Um das deutlich zu machen, mache ich in dieser Episode ein formales Experiment: Die Lieder werden zu Paaren zusammengestellt und hintereinander gespielt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihnen besonders gut hörbar zu machen.

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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Musik in Gesellschaft. Herausforderungen an die musikalische Sozialforschung im 21. Jahrhundert“

Im Rahmen dieser Ringvorlesung halte ich heute Nachmittag um 17:00 Uhr an der Universität Leipzig einen Vortrag mit dem Titel „Fetter Sound für irre Zeiten? Popmusik und Musiksoziologie heute“. – Ich habe mich von der Themenstellung der Ringvorlseung inspirieren lassen… Und wo bei den anderen Referent*innen Großstädte zur Verortung angegeben sind, steht bei mir Westerkappeln. Lang lebe die Provinz 😉

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Bericht: Musikstandort Osnabrück

Morgen stelle ich die Ergebnisse meiner vierwöchigen Recherche zum Musikstandort Osnabrück im Kulturausschuss vor. Und den Bericht (13 Seiten) könnt ihr euch aus dem Ratsinformationssystem saugen, hier ist der link zur Seite mit dem download: Die Sitzung ist öffentlich um 17:00 Uhr im Museum am Schölerberg.

Für den Bericht habe ich im Auftrag des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück Best Practice Beispiele zur Popmusikförderung in sieben Städten recherchiert und mit Aktivisten vor Ort gesprochen. Ausgangspunkt waren konkrete Fragen zur Förderung von Proberäumen und einem soziokulturellen Zentrum mit dem Schwerpunkt Musik.

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Die Frauenquote beim Plattenkauf

Vor einiger Zeit habe ich ein strategisches Experiment begonnen. Ich unterstütze den Feminismus mit kleinen, unauffälligen Maßnahmen und verwirkliche mich als White Man with Respect. Da lässt sich im Alltag eine Menge machen. Eine meiner ersten Maßnahmen: Ich habe für mich eine Frauenquote beim Plattenkauf eingeführt. Jedesmal, wenn ich Tonträger kaufe, ob beim Trödler, Second-Händler, Neuware oder mp3-Dateien: mindestens jeder dritte soll von einer Musikerin kommen.

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Music Pool x HKW Community Evening: Rethinking Copyright

Morgen Abend im ACUD Studio Berlin: „Rethinking Copyright„. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Haus der Kulturen der Welt mit dem Music Pool Berlin. Es geht um neue Ideen für das Urheberrecht. Es gibt vier kurze Impulsvorträge, einer davon komm von mir, die anderen von Dan Boden, Aroma P. Schmidt und Frédéric Döhl. Von mir wünschen sich die Veranstalter Informationen zur Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society, kurz C3S. Die gebe ich doch gerne, auch wenn ich nicht mehr in offizieller Funktion für sie tätig bin. Ich hoffe, dass wir zudem über den einen oder anderen Elefanten sprechen werden, der bei den Diskussionen um Artikel 13 der vor kurzem verabschiedeten Richtlinie der EU zum Urheberrecht im Raum stand und endlich mal vom Parkett geholt werden muss.

Zeit: 24.04.2019, 20:00 Uhr

Ort: ACUD Studio, Veteranenstr. 21 in Berlin Mitte.

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Podcast „Lust auf Zukunft: Urheberrecht und Artikel 13“

In dieser Woche hat Gerald Dehlow für die erste Folge seines Podcasts „Lust auf Zukunft“ ein fast zweistündiges Interview mit mir gemacht. Aus aktuellem Anlass: Es geht um den umstrittenen Artikel 13 der neuen EU-Richtlinie, über die am kommenden Dienstag im europäischen Parlament abgestimmt wird. Wir nehmen dies zum Anlass, um das Knäuel um diesen Paragraphen zu entwirren und den Elefanten sichtbar zu machen, der da im Raum steht. Die beste Vorgehensweise dafür ist, erst einmal die Grundlagen zu klären, und dementsprechend fangen wir ganz vorne an, rollen kurz die Geschichte des Urheberrechts im Zusammenhang mit der technologischen Entwicklung auf und sprechen über die Rollen von Musiker*innen, Komponist*innen, Musikverlagen. Plattenfirmen und Internet-Plattformen.

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Ein Bild von der Lesung

Die Lesung mit Karl Nagel ist gut gelaufen. Der erste öffentliche Schwetter´s Salong war mit ca. 35 Gästen gut besucht und die Stimmung war gut. Dank zeitweilig ausfallender Tonanlage – immer, wenn Karl sang, schrie und tobte – wurde ich auch noch als Sidekick auf der Bühne gebraucht, der die PA festhielt. Insgesamt ein sehr gelungener Abend, der mir Lust macht auf mehr. Hier sind ein, zwei Fotos:

Karl Nagel liest in Schwetter´s Salong bei Shock Records & Coffee. Foto: Holger Schwetter.
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Schwetter´s Salong präsentiert: Karl Nagel – LEITKULTUR für Gestörte!

Einige Leser*innen waren ja auf den Wohnzimmerkonzerten bei mir zuhause. Nun mache ich ganz kurzfristig eine öffentliche Veranstaltung, denn da ist eine Gelegenheit, die will ich nicht verstreichen lassen.

Karl Nagel betrachtet sich im Spiegel eines zweifelhaften Etablissements.

Karl Nagel (Autor, APPD Mitbegründer, Organisator vieler Chaostage, Musiker und Mensch) ist auf Lesereise und hat am Samstag, den 16.03. kurzfristig noch einen Termin frei. Daher heisst es jetzt erstmals TA DA:
Schwetter´s Salong präsentiert: Karl Nagel – LEITKULTUR für Gestörte!
Am 16.03. um 20:00 Uhr bei Shock Records & Coffee, Hasestr. 66, Osnabrück.

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Konzertkritik: Female Power in der Bocksmauer

Gestern war Weltfrauentag. Und die neue Mitarbeiterin des Musikbüro Osnabrück hat zu diesem Anlass ein kleines, aber feines Konzert unter dem Motto „Female Power in der Bocksmauer“ organisiert. Eingeladen wurden vier Bands aus Osnabrück, Rheine und Münster, die weibliche Mitglieder haben.

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Wer verdient wieviel an einem online verkauften Konzertticket?

Das fragt sich vermutlich mancher Ticketkäufer. Und mit dieser Frage kam Anfang Januar über die GMM ein Redakteur des Radiosenders Deutschlandfunk Nova auf mich zu. Um sie beantworten zu können, startete ich kleine Recherche. Ich wollte mein Wissen auf den neuesten Stand bringen und musste feststellen: Zur Preiszusammensetzung von Online-Tickets gibt es kaum etwas im Netz und auch nicht in der Musikforschung. Also habe ich mich entschlossen, bei Praktiker*innen nachzufragen und einige vorläufige Erkenntnisse für die werten Leser*innen zusammenzustellen. Mein Blogeintrag stellt keine empirische Studie dar, sondern ist das Ergebnis einer Sichtung der Forschungsliteratur, einer Netz-Recherche und einer kleinen informellen Anfrage bei einem Konzertveranstalter und einem Musiker, der sich selbst vermarktet. Die Angaben dieser beiden Personen, die miteinander geschäftlich nicht verbunden sind, decken sich weitestgehend und werden hier als ein kleiner, hoffentlich aufschlussreicher Einblick in die mögliche Preisgestaltung von Konzerttickets präsentiert. Für wissenschaftlich belastbare Zahlen müsste eine größere Stichprobe hinzugezogen werden.

Der Beitrag folgt der Logik der Preiszusammensetzung und wird sich daher zuerst mit den Musiker*innen und Konzertveranstaltern, und danach mit den Onlinehändlern beschäftigen. Anschließend mache ich eine Modellrechnung und errechne idealtypisch die prozentuale Aufteilung eines online für ca. 30,- € gekauften Konzerttickets.

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