Music Pool x HKW Community Evening: Rethinking Copyright

Morgen Abend im ACUD Studio Berlin: „Rethinking Copyright„. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Haus der Kulturen der Welt mit dem Music Pool Berlin. Es geht um neue Ideen für das Urheberrecht. Es gibt vier kurze Impulsvorträge, einer davon komm von mir, die anderen von Dan Boden, Aroma P. Schmidt und Frédéric Döhl. Von mir wünschen sich die Veranstalter Informationen zur Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society, kurz C3S. Die gebe ich doch gerne, auch wenn ich nicht mehr in offizieller Funktion für sie tätig bin. Ich hoffe, dass wir zudem über den einen oder anderen Elefanten sprechen werden, der bei den Diskussionen um Artikel 13 der vor kurzem verabschiedeten Richtlinie der EU zum Urheberrecht im Raum stand und endlich mal vom Parkett geholt werden muss.

Zeit: 24.04.2019, 20:00 Uhr

Ort: ACUD Studio, Veteranenstr. 21 in Berlin Mitte.

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Podcast „Lust auf Zukunft: Urheberrecht und Artikel 13“

In dieser Woche hat Gerald Dehlow für die erste Folge seines Podcasts „Lust auf Zukunft“ ein fast zweistündiges Interview mit mir gemacht. Aus aktuellem Anlass: Es geht um den umstrittenen Artikel 13 der neuen EU-Richtlinie, über die am kommenden Dienstag im europäischen Parlament abgestimmt wird. Wir nehmen dies zum Anlass, um das Knäuel um diesen Paragraphen zu entwirren und den Elefanten sichtbar zu machen, der da im Raum steht. Die beste Vorgehensweise dafür ist, erst einmal die Grundlagen zu klären, und dementsprechend fangen wir ganz vorne an, rollen kurz die Geschichte des Urheberrechts im Zusammenhang mit der technologischen Entwicklung auf und sprechen über die Rollen von Musiker*innen, Komponist*innen, Musikverlagen. Plattenfirmen und Internet-Plattformen.

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Ein Bild von der Lesung

Die Lesung mit Karl Nagel ist gut gelaufen. Der erste öffentliche Schwetter´s Salong war mit ca. 35 Gästen gut besucht und die Stimmung war gut. Dank zeitweilig ausfallender Tonanlage – immer, wenn Karl sang, schrie und tobte – wurde ich auch noch als Sidekick auf der Bühne gebraucht, der die PA festhielt. Insgesamt ein sehr gelungener Abend, der mir Lust macht auf mehr. Hier sind ein, zwei Fotos:

Karl Nagel liest in Schwetter´s Salong bei Shock Records & Coffee. Foto: Holger Schwetter.
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Schwetter´s Salong präsentiert: Karl Nagel – LEITKULTUR für Gestörte!

Einige Leser*innen waren ja auf den Wohnzimmerkonzerten bei mir zuhause. Nun mache ich ganz kurzfristig eine öffentliche Veranstaltung, denn da ist eine Gelegenheit, die will ich nicht verstreichen lassen.

Karl Nagel betrachtet sich im Spiegel eines zweifelhaften Etablissements.

Karl Nagel (Autor, APPD Mitbegründer, Organisator vieler Chaostage, Musiker und Mensch) ist auf Lesereise und hat am Samstag, den 16.03. kurzfristig noch einen Termin frei. Daher heisst es jetzt erstmals TA DA:
Schwetter´s Salong präsentiert: Karl Nagel – LEITKULTUR für Gestörte!
Am 16.03. um 20:00 Uhr bei Shock Records & Coffee, Hasestr. 66, Osnabrück.

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Konzertkritik: Female Power in der Bocksmauer

Gestern war Weltfrauentag. Und die neue Mitarbeiterin des Musikbüro Osnabrück hat zu diesem Anlass ein kleines, aber feines Konzert unter dem Motto „Female Power in der Bocksmauer“ organisiert. Eingeladen wurden vier Bands aus Osnabrück, Rheine und Münster, die weibliche Mitglieder haben.

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Wer verdient wieviel an einem online verkauften Konzertticket?

Das fragt sich vermutlich mancher Ticketkäufer. Und mit dieser Frage kam Anfang Januar über die GMM ein Redakteur des Radiosenders Deutschlandfunk Nova auf mich zu. Um sie beantworten zu können, startete ich kleine Recherche. Ich wollte mein Wissen auf den neuesten Stand bringen und musste feststellen: Zur Preiszusammensetzung von Online-Tickets gibt es kaum etwas im Netz und auch nicht in der Musikforschung. Also habe ich mich entschlossen, bei Praktiker*innen nachzufragen und einige vorläufige Erkenntnisse für die werten Leser*innen zusammenzustellen. Mein Blogeintrag stellt keine empirische Studie dar, sondern ist das Ergebnis einer Sichtung der Forschungsliteratur, einer Netz-Recherche und einer kleinen informellen Anfrage bei einem Konzertveranstalter und einem Musiker, der sich selbst vermarktet. Die Angaben dieser beiden Personen, die miteinander geschäftlich nicht verbunden sind, decken sich weitestgehend und werden hier als ein kleiner, hoffentlich aufschlussreicher Einblick in die mögliche Preisgestaltung von Konzerttickets präsentiert. Für wissenschaftlich belastbare Zahlen müsste eine größere Stichprobe hinzugezogen werden.

Der Beitrag folgt der Logik der Preiszusammensetzung und wird sich daher zuerst mit den Musiker*innen und Konzertveranstaltern, und danach mit den Onlinehändlern beschäftigen. Anschließend mache ich eine Modellrechnung und errechne idealtypisch die prozentuale Aufteilung eines online für ca. 30,- € gekauften Konzerttickets.

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Holger – erster Auftritt auf dem Singer – Songwriter Slam in Münster

Heute Abend ist es soweit. Kurzfristig wurde ich für den heutigen Singer – Songwriter Slam der Tatwort-Leute in Münster eingeteilt. Eigentlich habe ich mit einekm späteren Termin gerechnet, aber so sei es denn. Mein wirklich allererster Auftritt als Singer/Songwriter.

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Panel „Metall auf Metall“ auf der re:publica 2018

Heute bin ich das erste Mal auf der re:publica. Auf dem Panel Metall auf Metall, Kunstfreiheit & Urheberrechte und Anderen werden wir über das laufende Verfahren Kraftwerk vs. Moses Pelham sprechen und eine allgemeinere Einordnung des Prozesses versuchen, unter anderem mit der Anwältin von Kraftwerk.

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Themenband „Die Produktivität von Musikkulturen“

Buchcover Themenband "Die Produktivität von Musikkulturen"

Endlich ist es soweit! Nach insgesamt drei Jahren Vorbereitung und Redaktion ist der von mir, Hendrik Neubauer und Dennis Mathei herausgegebene Band „Die Produktivität von Musikkulturen“ nun veröffentlicht worden. Natürlich sind wir mächtig stolz auf das Resultat. Der Begriff Produktivität wird in fast allen Beiträgen theoretisch eingekreist und dann auf Fallbeispiele angewendet. Diese Beispiele sind sehr vielfältig: YouTuber, Weltmusik, Micro-Indieszenen, Musikförderung, Spotify-Musiker, Sampling und Urheberrecht.

Eine pdf-Datei mit Inhaltsverzeichnis und Vorwort kann hier heruntergeladen werden: Inhalt-Die-Produktivitaet-von-Musikkulturen

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Zwei Wessis im Jugendclub, Leinefelde 1987

Ich bin Jahrgang 1969 und habe 1988 in Niedersachsen Abitur gemacht. 1987 hat meine damalige Freundin Heike K. Im Rahmen einer Städtepartnerschaft von Georgsmarienhütte (unser Heimatort) und Leinefelde (Thüringen) eine Reise in die DDR gemacht. Dort lernte sie Karola kennen, ein gleichaltriges Mädchen kennen, mit dem sie sich gut verstand. Sie tauschten Adressen aus und blieben in Briefkontakt. Karola lud Heike ein, sie zuhause zu besuchen. Die Reise wurde von den Behörden genehmigt und im Herbst 1987 war es soweit: Heike und ich fuhren mit dem klapprigen, alten VW Polo ihrer Mutter Richtung DDR-Grenze.
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