Tagung: Tipping Points. Zum Verhältnis von Freiheit und Restriktion im Urheberrecht

Zusammen mit meinen Kolleg*innen vom Fachausschuss Urheberrecht der GMM organisiere ich diese Tagung am 20. und 21.02.2020 in Berlin, die die EU-Urheberrechtsreform genauer unter die Lupe nehmen wird. Kooperationspartner und Veranstaltungsort ist das Weizenbaum-Institut.

Die Tagung Tipping Points stellt für mich einen wichtigen Meilenstein dar, auf den wir all die Jahren hingearbeitet haben. Tagungen dieser Art zu veranstalten war eine Hauptmotiviation für mich, den Fachausschuss Urheberrecht in der GMM mit zu begründen. Denn bisher gibt es in der Wissenschaft keinen Ort für eine interdisziplinäre, öffentliche Diskussion zum Wechselverhältnis von Urheberrecht und Gesellschaft, die noch dazu Praktiker*innen einbezieht, und auf der man wirklich in medias res gehen kann.

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Bits + Pieces 1.5 (2.0) „In the mix!“ – New Wave Pop 1978-1985

Vor einer Weile habe ich eine „Single-Disco“-Veranstaltung in Köln besucht. Nun, die ist nicht für menschliche Singles, sondern für Vinyl-Singles mit 45 Umdrehungen pro Minute, und die DJs (unter ihnen mein alter Freund und Kollege Holger Risse) haben trashige Popsongs aus den 1980er Jahren auf Vinyl aufgelegt. Ich hatte viel Spaß an diesem Abend und wurde zu einem kleinen Mix in dem Stil inspiriert, den ich mag, nämlich New Wave Pop der 1980er Jahre, manchmal mit einem trashigen Touch. Die meisten Sachen, die hier zu hören sind, kommen aus Großbritannien und die meisten Singles habe ich bereits als Teenager gekauft. Der Mix passt perfekt auf die eine Seite einer 90-minütigen Tonbandkassette. Was passt auf die andere Seite? Das ist eure Sache…

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Eröffnung der Ausstellung „Muss Ja“ von Werner Kavermann

Heute Abend wird die Ausstellung „Muss Ja“ von Werner Kavermann in der Skulptur Galerie Osnabrück eröffnet. Werner hat mich eingeladen, die Einführungsrede zu halten und einen Beitrag für den Katalog zur Ausstellung zu schreiben. Das freut mich sehr! Zeit und Ort heute:
Skulptur Galerie, Bierstr. 2, 49074 Osnabrück, 19:00 Uhr.
Die Ausstellung läuft vom 24.01.2020 – 14.03.2020.

Werner Kavermann, Skulptur In Unserer Mitte
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Buch: „Zeiten des Aufbruchs“ – Populäre Musik als Medium gesellschaftlichen Wandels

Hrsg. von Dominik Schrage, Holger Schwetter, Anne-Kathrin Hoklas, Wiesbaden (Springer VS) 2019, 415 S.

Dieser Band fragt nach dem Beitrag der populären Musik zu den gesellschaftlichen Transformationen der 1960er bis 1980er Jahre, mit Schwerpunkt auf Deutschland (West und Ost). Er verbindet kultursoziologische, musik- und kulturwissenschaftliche Perspektiven und geht der Frage nach, welchen neuartigen Erlebensweisen und welchen sozialen Akteursgruppen Musik Geltung verschafft.

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Musikvideos für Coverversionen auf YouTube – welche Rechte muss ich einholen?

Dürfen Musiker*innen ein Musikvideo zu einer von ihnen eingespielten Coverversion drehen und auf YouTube veröffentlichen? Können sie das einfach so tun oder müssen sie dafür irgendwelche Rechte einholen – und wenn ja, welche? Vor einiger Zeit stellten mir Studierende aus dem Fach Musikproduktion genau diese Frage und ich konnte sie nicht beantworten. Sicher, es gibt Unmengen von Videos auf YouTube, in denen Musiker*innen sich selbst gefilmt haben, wie sie ein Lied nachspielen („covern“). Aber ist das eigentlich legal und macht es einen Unterschied, wenn sie ein Musikvideo zu einer vorher von ihnen produzierten Aufnahme drehen? Ich startete eine Recherche zu diesen Fragen und die vorläufigen Ergebnisse präsentiere ich euch hier.

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Bits + Pieces Radiocast Folge 1: Gender in Rock- und Popsongs

Bits + Pieces ist mein neuer Radiocast zu Popmusik und Gesellschaft. Irgendwo zwischen Popmusikforschung, Musikwissenschaft und Kritik. In der heutigen Episode geht es um Gender in Rock- und Popssongs und um Musiker*innen auf ihrem langen Weg in die Rockmusik. Sie schreiben darüber in Autobiographien und Fan-Literatur, und man hört es in der Musik. Um das deutlich zu machen, mache ich in dieser Episode ein formales Experiment: Die Lieder werden zu Paaren zusammengestellt und hintereinander gespielt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihnen besonders gut hörbar zu machen.

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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Musik in Gesellschaft. Herausforderungen an die musikalische Sozialforschung im 21. Jahrhundert“

Im Rahmen dieser Ringvorlesung halte ich heute Nachmittag um 17:00 Uhr an der Universität Leipzig einen Vortrag mit dem Titel „Fetter Sound für irre Zeiten? Popmusik und Musiksoziologie heute“. – Ich habe mich von der Themenstellung der Ringvorlseung inspirieren lassen… Und wo bei den anderen Referent*innen Großstädte zur Verortung angegeben sind, steht bei mir Westerkappeln. Lang lebe die Provinz 😉

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Bericht: Musikstandort Osnabrück

Morgen stelle ich die Ergebnisse meiner vierwöchigen Recherche zum Musikstandort Osnabrück im Kulturausschuss vor. Und den Bericht (13 Seiten) könnt ihr euch aus dem Ratsinformationssystem saugen, hier ist der link zur Seite mit dem download: Die Sitzung ist öffentlich um 17:00 Uhr im Museum am Schölerberg.

Für den Bericht habe ich im Auftrag des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück Best Practice Beispiele zur Popmusikförderung in sieben Städten recherchiert und mit Aktivisten vor Ort gesprochen. Ausgangspunkt waren konkrete Fragen zur Förderung von Proberäumen und einem soziokulturellen Zentrum mit dem Schwerpunkt Musik.

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Die Frauenquote beim Plattenkauf

Vor einiger Zeit habe ich ein strategisches Experiment begonnen. Ich unterstütze den Feminismus mit kleinen, unauffälligen Maßnahmen und verwirkliche mich als White Man with Respect. Da lässt sich im Alltag eine Menge machen. Eine meiner ersten Maßnahmen: Ich habe für mich eine Frauenquote beim Plattenkauf eingeführt. Jedesmal, wenn ich Tonträger kaufe, ob beim Trödler, Second-Händler, Neuware oder mp3-Dateien: mindestens jeder dritte soll von einer Musikerin kommen.

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Music Pool x HKW Community Evening: Rethinking Copyright

Morgen Abend im ACUD Studio Berlin: „Rethinking Copyright„. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Haus der Kulturen der Welt mit dem Music Pool Berlin. Es geht um neue Ideen für das Urheberrecht. Es gibt vier kurze Impulsvorträge, einer davon komm von mir, die anderen von Dan Boden, Aroma P. Schmidt und Frédéric Döhl. Von mir wünschen sich die Veranstalter Informationen zur Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society, kurz C3S. Die gebe ich doch gerne, auch wenn ich nicht mehr in offizieller Funktion für sie tätig bin. Ich hoffe, dass wir zudem über den einen oder anderen Elefanten sprechen werden, der bei den Diskussionen um Artikel 13 der vor kurzem verabschiedeten Richtlinie der EU zum Urheberrecht im Raum stand und endlich mal vom Parkett geholt werden muss.

Zeit: 24.04.2019, 20:00 Uhr

Ort: ACUD Studio, Veteranenstr. 21 in Berlin Mitte.

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